Doktortitel ohne Studium
Jeder der schon einmal für eine wichtige Abschlussprüfung lernen musste, weiß,
wie viel Arbeit hinter einem errungenen Abschluss oder Titel steckt. Egal ob
Abitur, Universitätsabschluss oder Doktorarbeit - hinter jeder Errungenschaft
steht jahrelanges Lernen und eine intensive Vorbereitung, in der Freizeit und
Entspannung oft sehr kurz kommen. Doch es nützt alles nichts: Wer später im
Beruf Erfolg haben will benötigt einen Abschluss.
Doch wer nicht dafür arbeiten will kann sich freuen: Es gibt einen einfachen
Weg.
Die Seite titel-kaufen.de verspricht jeden erdenklichen Titel liefern zu
können. Egal ob man sich wünscht, endlich einen Doktor- oder Adelstitel vor dem
Namen stehen zu haben oder ein Abiturzeugnis sein eigen nennen zu dürfen, ist
man auf dieser Seite goldrichtig.
Auf der Website scheint es, als würden Interessenten ein großes
Angebotsspektrum an Titeln angeboten. Und das ganz ohne Studium, Gelerne oder
ähnliches. Was viele nicht auf den ersten Blick erkennen: Das Angebot ist
totaler Humbug. Vom Doktor- und Adelstitel bis hin zum Abitur und zum Master an
sich, wird alles zum Verkauf angeboten. In der Navigationsleiste unter
„Kontakt" können Interessierte ein Kontaktformular ausfüllen, in denen Sie Ihre
speziellen Titelwünsche äußern können.
Manch einer wird sich fragen, wieso die Betreiber der Seite noch frei
herumlaufen ohne vom Gesetz verfolgt zu werden. Die Lösung ist denkbar einfach:
titel-kaufen.de ist reine Satire. Für diejenigen, die das ganze durchschauen,
ist die Seite jedoch sehr lustig, regt aber gleichzeitig zum Nachdenken an.
Mehr Informationen - auch zu den Plagiatsvorwürfen unserer Politiker kann man
auch auf Wikipedia nachlesen.
Der Doctor of Philosophy (PhD; lateinisch: philosophiae doctor) ist ein wissenschaftliches Forschungsdoktorat mit einer üblichen Dauer von mindestens drei Jahren. Es stellt im akademischen Sinne die höchste Form des Doktorats dar und ist ohne weitere Habilitation die Vorstufe zur (Universitäts-)Professur. Es grenzt sich so von eher berufspraktischen Abschlüssen (sog. Professional Degrees) ab. Zu diesen zählen zum Beispiel der Medical Doctor (MD), der nach erfolgreich abgeschlossenem Studium vergeben wird, oder der Doctor of Business Administration (DBA), der nach einem vergleichbaren, aber praxisnäheren Promotionsverfahren verliehen wird.
Der Doctor of Business Administration (DBA) wurde ursprünglich von der Harvard University (USA) entwickelt, um einen Wissenstransfer zwischen den Bedürfnissen der betriebswirtschaftlichen Praxis und der universitären Forschung zu erzielen. Der DBA entspricht grundsätzlich einem Doctor of Philosophy (PhD), der Fokus liegt jedoch auf der Anwendung von theoretischem Wissen in der Praxis. Der DBA ist stark in der Welt der Wirtschaft verankert und dadurch für Personen aus der betrieblichen Praxis besonders geeignet. Das US-Bildungsministerium sowie der "British Economic and Social Research Council" erkennen den DBA als gleichwertig zum PhD an. Wir bieten unseren Kunden nun auch auf vielfachen Wunsch hin den DBA an.
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Die Beschlüsse der Kultusministerkonferenz vom 15.05.2008 („KMK-Beschlüsse") regeln die Führung ausländischer Doktorgrade aus den folgenden Ländern neu:
Die Inhaber von Doktorgraden aus diesen Staaten, die der dritten Stufe der Bologna-Beschlüsse zugeordnet werden können, dürfen die Grade nun mit der Abkürzung „Dr." ohne Herkunftsbezeichnung führen.
Durch den Bologna-Prozess wächst Europa im Hochschulbereich stärker zusammen und ermöglicht so eine bessere Nutzung des vorhandenen Wissenspotentials. Kernelement des geplanten gemeinsamen europäischen Hochschulraums ist die Einführung eines gestuften Studiensystems aus Bachelor, Master und Doktorat mit europaweit vergleichbaren Abschlüssen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.